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Radeln in Heide - auf dem Weg zur Fahrradstadt

Mit dem Fahrrad zur Arbeit, zur Schule oder in die Innenstadt – das ist gut für die Gesundheit und für die Umwelt. Wer mit dem Rad unterwegs ist, verursacht keine direkten Emissionen, benötigt wenig Platz und trägt zu einem ruhigeren Stadtverkehr bei.

Die Stadt Heide setzt sich deshalb für eine fahrradfreundliche Mobilität ein. Ziel ist es, das Radfahren für Menschen jeden Alters sicher, komfortabel und attraktiv zu gestalten. Mit dem Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, gezielten Projekten und Aktionen möchte die Stadt dazu beitragen, dass noch mehr Menschen im Alltag gerne auf das Fahrrad steigen.

Immer auf dem Laufenden: Aktuelle Beiträge zum Radverkehr auf unserem Instagram-Kanal

Neue Veloroute feierlich eröffnet

Mit einer kleinen Feierstunde hat die Stadt Heide am 11. August die neue Veloroute offiziell eingeweiht

Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat begrüßte die Anwesenden und dankte allen Projektbeteiligten, den ausführenden Unternehmen sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Unterstützung und ihr Verständnis während der Planungs- und Bauphase.

Anschließend stellte Frau Heyer-Lüders (Mobilitätsmanagement) die Bedeutung der neuen Veloroute vor. Im Mittelpunkt standen ihr Beitrag zu einer sicheren und attraktiven Radverkehrsinfrastruktur, ihr Nutzen für den Alltagsverkehr sowie ihre Rolle für eine nachhaltige Mobilität in Heide. Frau Lindemann (vom Ingenieursbüro WVK) erläuterte die geänderten Verkehrsführungen und Vorfahrtsregelungen.

Den offiziellen Auftakt bildete das symbolische Durchschneiden des Eröffnungsbandes. Beim anschließenden gemeinsamen Foto wurde die neue Veloroute erstmals offiziell in Betrieb genommen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine gemeinsame Fahrradtour auf einem Abschnitt der neuen Veloroute. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, sich direkt vor Ort ein Bild von der neuen Verbindung zu machen und die Strecke gemeinsam zu erkunden.

Unsere Sponsoren machen STADTRADELN möglich

Mit voller Energie für nachhaltige Mobilität und gemeinsames Radfahren:
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Sponsoren für die Unterstützung des STADTRADELN 2026!

  • Küstenrad – moderne E-Bikes, kompetente Beratung und echte Leidenschaft fürs Radfahren
  • Stiftung VR Bank Westküste Region – engagiert für regionale Projekte, Gemeinschaft und nachhaltige Entwicklung
  • Mc Donald's Heide - mit seinem Engagement fördert das Unternehmen Projekte, die Bewegung, Gemeinschaft und nachhaltige Mobilität stärken.

Dank dieser starken Partner können wir gemeinsam ein Zeichen für Klimaschutz, Gesundheit und nachhaltige Mobilität setzen. Wir freuen uns auf viele aktive Kilometer beim STADTRADELN!

Radeln für den guten Zweck. Schwerkranke und sterbende Kinder und ihre Familien sollten in der schweren Zeit der letzten Reise nicht alleine gelassen werden. Das ist die Aufgabe, der sich das Team „Mike Möwenherz“ gestellt hat.

Jede Spende hilft zu 100%

Der Förderverein Hanse-Tour Sonnenschein e.V. sammelt Spenden für krebs- und chronisch kranke Kinder. In diesem Jahr feiert der Verein sein 30-jähriges Jubiläum. In dieser Zeit kamen bereits mehr als 2,5 Millionen Euro zusammen, mit denen zahlreiche Projekte verwirklicht wurden, die betroffenen Kindern sowie ihren Angehörigen zugutekommen. Das Flaggschiff des Fördervereins ist und bleibt die jährlich stattfindende Hanse-Tour Sonnenschein, bei der jedes Jahr rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam für die gute Sache in die Pedale treten.

Die Spenden kommen vollständig den Kindern zugute, da sämtliche Tour- und Verwaltungskosten durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder die Mitglieder des Vereins getragen werden.

Anmeldungen sind noch möglich.

Zu knappes Überholen von Radfahrenden durch mehrspurige Kfz ist nicht nur unangenehm, sondern birgt auch ein hohes Unfallrisiko. Jeder sechste Verkehrstote in Deutschland war Fahrradfahrer. Bei den Unfällen, an denen ein Pkw und ein Radfahrer beteiligt sind, trägt der Autofahrer in etwa 72 % der Fälle die Hauptschuld. Häufiger kommt es vor, dass Radfahrende nach Stürzen, bei denen Fußgänger oder andere Radfahrer zu Schaden kommen, unerlaubt weiterfahren. Die Aufklärungsquote bei Fahrerflucht ist generell niedrig. Das ist nicht hinnehmbar!

Um solche Unfälle zu vermeiden, müssen Lenkende von mehrspurigen Kfz gesetzliche Mindestüberholabstände einhalten. Das ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch eine Frage des Respekts und der Sicherheit.

Der Mindestüberholabstand beträgt innerorts 1,5 Meter und außerorts 2 Meter. Dieser Abstand ist notwendig, um den Radfahrenden ein sicheres Gefühl zu geben und ihnen genügend Raum zu lassen, eventuelle Hindernisse auf der Straße zu umfahren, ohne dabei in Gefahr zu geraten.

Besonders bei höheren Geschwindigkeiten der mehrspurigen Kfz müssen Lenkende ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Ein riskantes Nahüberholen mag Zeit sparen, kann aber im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. Es ist wichtig, sich immer vor Augen zu halten: Jeder Radfahrende ist ein Mensch mit Familie, Freunden und einem Leben, das es zu schützen gilt.

Lenkende sollten besonders in engen Gassen, an Ampeln und Kreuzungen auf Radfahrende achten. Rücksicht und Vorsicht sind hier die Schlüssel zum Unfallvermeidung. Eines der größten Probleme ist das Übersehen der Zweiradfahrenden, was leicht zu schwerwiegenden Konsequenzen führen kann.

Letztendlich ist es die Pflicht jedes Lenkenden, die Verkehrsregeln zu respektieren und besonders auf schutzbedürftige Verkehrsteilnehmende wie Rad- und E-Scooterfahrende Rücksicht zu nehmen. Gemeinsam können wir die Straßen sicherer machen!

Lasst uns alle achtsamer und respektvoller im Straßenverkehr sein!

In der Vergangenheit kam es zu unerfreulichem Verkehrsverhalten durch sogenannte „Elterntaxis“ in der Bürgermeister-Vehrs-Straße. Dieses Verhalten entspricht nicht der Erwartungshaltung der Schulleitung der St. Georg-Schule, dem Schulelternbeirat der St. Georg-Schule und der Stadtverwaltung Heide.

Gerade im sensiblen Bereich rund um eine Schule hat die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler oberste Priorität. Ziel aller Beteiligten ist es daher, den Schulweg sicherer zu gestalten und gleichzeitig die Belastungen für das Wohnquartier zu reduzieren.

Ab dem 27.04.2026 kommt es zu folgenden verkehrlichen Änderungen:

  1. Einrichtung eines absoluten Halteverbots im Schuleingangsbereich und Einmüdung Ernst-Mohr-Straße.
  2. Einrichtung von Bushaltestellen vor der Schule.
  3. Einrichtung eines Fußgängerüberweges zwischen den Bushaltestellen.

Die Schulleitung und die Stadtverwaltung bitten nochmals alle Eltern ihre Kinder an eine gesunde Mobilität heranzuführen. Es gibt im Bereich der Stadtbrücke ausreichende Möglichkeiten zum Ein- und Aussteigen für Eltern und ihre Kinder. Von dort aus gelangt man über die Ernst-Mohr-Straße zu Fuß zur Schule.

Am 18.03.2026, um 11 Uhr, wurde ein Antric Cargobike an die Stadtverwaltung Heide übergeben. Das Fahrzeug wird zukünftig für die Reinigung im Innenstadtbereich eingesetzt.

Beschreibung des vierrädrigen Fahrzeugs:

  • Großes Ladevolumen (bis zu 291 kg Nutzlast / 2,2 cbm)
  • robust und sicher (vollgefedert, 16 Zoll Automotivefelgen, STVZO konform)
  • 5-stufige elektrische Unterstützung
  • bis zu 50 km Reichweite
  • Ergonomische Ausstattung

Vorteile des Cargobikes

  • Fahrerlaubnisfrei
  • Emissionsfreiheit
  • Flexibilität in der Nutzung
  • beidseitiger Ein- und Ausstieg
  • wettergeschützte Kabine

Auf Grund seiner Konstruktion hat das Fahrzeug die Flexibilität eines Fahrrades und hat gleichzeitig die Kapazität eines Lieferwagens. 

Cargobikes gibt es in verschiedenen Formen und Größen und können insbesondere für die Versorgung, z.B. Lieferdienste, Post, Warenanlieferungen genutzt werden. Förderungen werden von der BAFA angeboten.

Die Stadt Heide kommt damit ihrer Vorbildfunktion in Bezug auf die Verkehrswende und Klimaneutralität nach.

Der Bürgermeister dankt den Sponsoren, die die Umsetzung des Projekts ermöglicht haben.

Die diesjährige STADTRADELN-Aktion war ein voller Erfolg – vielen Dank an alle Teilnehmenden für Ihre Kilometer und Ihr Engagement! Ein großes Dankeschön geht vor allem dieses Jahr an unseren Sponsor Vishay BCcomponents Beyschlag GmbH, der einen riesigen Wanderpokal an die aktivste Schule gespendet hat. Im nächsten Jahr darf dieser Pokal dann an die nächste aktivste Schule weiterziehen und soll Schülern / Schülerinnen motivieren am STADTRADELN teilzunehmen. Daneben hat der Rotarier Club Heide insgesamt 300€ (3 Gutscheine von Boyens Medien) für die aktivsten Grundschulen für Büchermaterial gespendet - herzlichen Dank!

Die offizielle Siegerehrung fand am 25.11.2025 um 16:00 Uhr im Bürgerhaus statt. Es wurden die fleißigsten Teams, Schulen und Einzelradelnde ausgezeichnet und die gemeinsam gesammelten Klimaschutz-Kilometer gefeiert. Hier geht’s zum aktuellen Presseartikel.

Das kann sich sehen lassen: Für ihren "vorbildlichen Einsatz" um die Fahrradfreundlichkeit in Schleswig-Holstein ist die Stadt Heide jetzt von der Landesregierung ausgezeichnet worden – als 1 von 5 Modellgemeinden. 

Zum Presseartikel

Gegenüber dem Mobilitätsmanagement wurde von verschiedenen Seiten darüber Beschwerde geführt, dass Fahrzeugführende im Stadtverkehr den rechtlich vorgeschriebenen Abstand beim Überholen oder Vorbeifahren am Radfahrenden nicht einhalten.

Seit der Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Jahr 2024 gilt folgende Rechtslage:

§ 5 StVO - Überholen

(4) Beim Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinfahrzeugen Führenden beträgt der ausreichende Seitenabstand innerorts 1,5 Meter und außerorts 2 Meter.

Der Einschulungsbeginn am 10. September wurde daher zum Anlass genommen, zunächst im Umfeld von Grundschulen Hinweisschilder aufzustellen. Im Laufe des Schuljahres werden die Schilder an anderen Örtlichkeiten aufgestellt.

Jetzt geht’s los! In dieser Woche starten viele Heider Kinder in einen aufregenden neuen Lebensabschnitt: die Schulzeit. Die Stadt Heide und ihre verschiedenen Partner nutzen diesen freudigen Anlass, um einmal mehr für Aufmerksamkeit, Rücksicht und Miteinander im Straßenverkehr zu werben. "Immerhin sind Schulanfänger oftmals auch Verkehrsanfänger“, erklärte Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat am Mittwochvormittag im Rahmen der Einschulung an der Grundschule Lüttenheid. "Gemeinsam setzen wir uns für sichere Schulwege ein.“  

Den Artikel finden Sie hier: Schulanfang: Aktion für mehr Verkehrssicherheit

Zwei Reels finden Sie dazu auch auf Instagram. Sie enthalten Tipps für Eltern und Tipps für Fahrzeuglenkende.

 

 

Auf den Sattel, fertig, los: Die Stadt Heide beteiligt sich erneut an der Aktion:
Den Presseartikel finden Sie hier.

*Update: Herzlichen Dank für die Teilnahme am diesjährigen STADTRADELN!! Die Heider Radlerinnen und Radler haben die Vorjahresleistung übertroffen - das Ergebnis kann sich sehen lassen! Mit Spaß und Leidenschaft wurden 89.219 Kilometer erradelt und gleichzeitig ganze 15 Tonnen CO-2 eingespart. Alle Informationen zur Siegerehrung werden in Kürze bekannt gegeben.

Im Rahmen der Aktion bot die Stadt Heide – gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) – erstmals eine Klima-Radtour an. An mehreren Stationen erfuhren Interessierte, wie effektive Maßnahmen gegen Hitze, Starkregen und Überschwemmungen aussehen können. Hier finden Sie den Presseartikel

Am 03.04.2025 um 11 Uhr weihte Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat die erste öffentliche E-Bike-Ladestation am Südermarkt / Große Westerstraße ein.

Die Stadt bietet in Zusammenarbeit mit der Stiftung VR Bank Westküste und den Stadtwerken eine Ladestation für E-Bikes und E-Roller an. Die Nutzung der Ladestation ist kostenlos.

In den nächsten Wochen wird die Radabstellanlage mit taktilen Elementen zum Schutz von Personen mit Seheinschränkungen ergänzt.

Herr Schmidt-Gutzat hob hervor, dass wieder ein Baustein zur Förderung des Radverkehrs im Rahmen des Radverkehrskonzeptes umgesetzt wurde. Das Radverkehrskonzept der Stadt Heide enthält verschiedene Maßnahmen, die den Radfahrenden eine gleichberechtigte Teilnahme am Straßenverkehr ermöglichen soll und die Mobilitätswende unterstützen.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Heide an der Initiative Winterheld / Winterheldinnen des Bündnisses RAD.SH. An vielen Standorten im gesamten Stadtgebiet werben Aufsteller für die Kampagne. Der Fotowettbewerb soll Radfahrende motivieren, auch im Winter nicht auf den Drahtesel zu verzichten und so im ganzen Jahr einen Beitrag für den Klimaschutz und die eigene Fitness zu leisten.

Radfahren ist das ganze Jahr über möglich und mit heller Kleidung und funktionierendem Licht auch genauso sicher wie im Rest des Jahres. In Schleswig-Holstein gibt es nur wenige Tage mit Schnee- oder Eis, daher gibt es wenig, was gegen das Radfahren im Winter spricht. Wie man in Schleswig-Holstein weiß: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung!

Während bei uns im Winter rund 75% der Menschen auf das Rad verzichten, sieht es im Ausland anders aus: In Kopenhagen sinkt der Radverkehr im Winter nur um 25%. In der „Winter-Cycling-Hauptstadt“ Oulu in Nordfinnland machen Radfahrer / Radfahrerinnen auch im Winter 20% des Verkehrs aus – trotz tiefem Schnee und minus 20 Grad Celsius.

Das zeigt uns: Man muss vor nur den inneren Schweinehund zu überwinden!

Winterheld / Winterheldinnen, die bis zum Frühlingsanfang am 20. März ein Winter-Fahrrad-Foto einreichen, können attraktive Preise wie einen Fahrradrucksack, Rainlegs oder Radmützen gewinnen.

Weitere Infos auf der Seite von RAD.SH: https://rad.sh/winterhelden/

Das in 2023 ursprünglich am Gymnasium Heide Ost (GHO) gestartete Projekt wurde dieses Jahr auch in der Klaus-Groth-Schule durchgeführt. Unter fachkundiger Anleitung wurden Schüler / Schülerinnen an das Reparieren eines "Plattfuss" herangeführt.

Neben der Fahrradreparatur wurden Teamgeist und Feinmotorik geschult. Die Schüler / Schülerinnen waren mit großen Engagement und Interesse bei der Sache und folgten aufmerksam den Anleitungen. Durch das Personal der Firma Böttcher wurden die einzelnen Arbeitsschritte erklärt.

Zum Abschluss erhielten die Schüler / Schülerinnen Material zur Schlauchreparatur im Hausgebrauch. Ebenso konnten sie sich Motivkarten aus der Winterheldenaktion aussuchen.

 

Das in 2023 gestartete Projekt am Gymnasium Heide Ost (GHO) wurde in 2024 fortgesetzt. Unter fachkundiger Anleitung wurden Schülern / Schülerinnen der Orientierungsstufe des GHO an das Reparieren ihres Fahrrades im Falle eines „Plattfuss“ herangeführt.

Für das laufende Schuljahr bekundet bereits eine weitere Schule Interesse am Projekt Fahrradwerkstatt. Die Terminierung für diese Schule ist noch nicht abgeschlossen. Neben der Fahrradreparatur wurden Teamgeist & Feinmotorik geschult. Die Schülern / Schülerinnen waren mit großem Engagement und Interesse bei der Sache. Geduldig wurden Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte erklärt. Die Materialkosten übernahm die Stadt Heide. Die Firma Böttcher Radwelt stellte kostenlos Schulungspersonal zur Verfügung.

Am 12.11.2024 wurde erstmalig mit dem Rad.SH  (kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein) der Wegedialog durchgeführt. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an die Politik, Gewerbetreibende und Personen mit Einschränkungen.

Ziel der Veranstaltung war es im Rahmen eines Stadtrundgangs Anregungen zu sammeln, Ideen zu kreieren und kleine Schritte zur Verbesserung des Fußverkehrs kennenzulernen. Im Mittelpunkt standen Barrierefreiheit, Maßnahmen gegen Angsträume, Verkehrssicherheit, Steigerung der Aufenthaltsqualität und Klimaschutzgedanken. Die Veranstaltung wurde durch zwei aus Kiel angereisten Vertretenden des Rad.SH moderiert. An der Veranstaltung nahmen mehrheitlich Vertretende der Verwaltung teil. Es waren lediglich zwei Fraktionen aus dem Bauausschuss vertreten.

Am 24.10.2024 wurden in der Heistedter auf dem Kopfsteinpflaster eine Baustelle eingerichtet, die zu leichten Behinderungen führte. Im abgesperrten Baufeld wurde in Zusammenarbeit zwischen einer Facharbeit und der Tiefbauabteilung getestet, ob es möglich ist, das Kopfsteinpflaster als städtisches Erscheinungsbild zu erhalten und gleichzeitig eine Komfortlösung für Anwohner und Verkehrsteilnehmer zu erzielen.

Vorteile der Bearbeitung von Altpflaster

  • Kostenersparnis durch Verwendung vorhandener Natursteinpflaster
  • Wiederverwendbarkeit von mit Teer / Bitumen verschmutzter Pflaster
  • Wahrung des historischen Charakters und des einmaligen Verlegeverbunds
  • Weniger Lärm- und Staub-Emissionen beim Befahren von Pkw durch flachere Fugen
  • Angenehmeres und sichereres Befahren von Radfahrern
  • Bequemeres und freundlicheres Nutzen von Fußgängern
  • trittsichere und rutschfeste Oberfläche
  • optimale, barrierefreie Nutzung
  • hohe Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Barrierefreiheit

Einige der Anforderungen für ein barrierefreies Pflastersteinsystem können sein:

  • ein gleichmäßiger Untergrund, damit Rollstühle und Gehhilfen problemlos rollen können
  • eine maximale Schräge von zwei Prozent
  • rutschfeste Oberflächen
  • kontrastreiche Farben zwischen Pflastersteinen und Hindernissen, um Sehbehinderte zu unterstützen.

Durch die Überarbeitung des vorhandenen Altstadtpflasters werden all diese und weitere Punkte ermöglicht und eine bestmögliche Barrierefreiheit erreicht.

Arbeitsschritte im Testfeld mit unterschiedlichen Qualitätsstufen

1. Abschleifen der Kronenköpfe (Erste Qualitätsstufe)

2. Abschleifen  und Glattschleifen der Kronenköpfe (Zweite Qualitätsstufe)

3. Abschleifen, Glattschleifen und thermale Behandlung der Oberfläche /Flammen (Dritte Qualitätsstufe)

Die Unterschiedlichen Qualitätsstufen sind auf den Fotos dokumentiert. Zur Vorbereitung wurden die Fugen des Testfeldes gereinigt.

Seit dem 22.10.2024 ist in Heide eine Radzählanlage im Stadtgebiet von Heide im Einsatz.

Es wurden dazu Schläuche in der Nebenfläche verlegt, die von den Rad Fahrenden überfahren werden. Durch das Überfahren wird ein Impuls ausgelöst. Die Anlage wird auch nach den Ferien dort noch stehen, damit ein Vergleich zwischen den unterschiedlichen Zeiträumen möglich ist.

Die Anlage wird einige Wochen im Einsatz sein und soll den Verkehrsplanern einen Überblick zu Radverkehrsstärken geben. Parallel dazu werden die Radverkehrszahlen aus dem "Stadtradeln" ausgewertet.

Die Zahlenerhebung dient einer möglichen Fortschreibung und Optimierung des Radverkehrskonzeptes.

Den aktuellen Presseartikel finden Sie hier!

Das Projekt "Fahrradwerkstatt" ist im Rahmen der Radverkehrsförderung in der Stadt Heide erstmalig umgesetzt worden. 

Nach der Grundschule wird das Fahrrad Verkehrsmittel Nr. 1. Die Jungen und Mädchen, die in der Regel bereits alle einen Fahrradführerschein absolviert haben, nutzen ihr Fahrrad auch in ihrer Freizeit immer häufiger. Das Fahrrad ist – je nach Wohngegend – Ergänzung und / oder Alternative für öffentliche Verkehrsmittel und das „Eltern-Taxi“. Damit schon unsere kleinen Radfahrenden eigenständig mobil sein können, wurde von Frau Heyer-Lüders (Klimaschutzmanagerin der Stadt Heide) ein Fahrradreparatur-Projekt in die Wege geleitet, das begleitend zum Unterricht stattfand. 

Erfahrene Mitarbeiter von Fahrrad-Böttcher erklärten den Schülern / Schülerinnen der 5. Klasse (Gymnasium Heide-Ost) wie man einen Fahrradschlauch repariert. Anschließend erhielten alle einen kaputten Fahrradschlauch, der eigenständig geflickt wurde. Die Mitarbeiter von Fahrrad-Böttcher assistierten dabei zurückhaltend. So wurden die zukünftigen Fahrradexperten / Fahrradexpertinnen an die selbständige Reparatur herangeführt, falls sie zukünftig einen platten Reifen haben.

Als Überraschung gab es für alle Schüler / Schülerinnen ein Set Flickzeug und Fruchtgummis geschenkt. 

Die Verkehrsanordnung zur Öffnung der Einbahnstraßen (EBS) für den Radverkehr wurde in folgenden Straßen umgesetzt:

  • Turnstraße
  • Tivolistraße
  • Mittelstraße
  • Teichstraße
  • Marienstraße

zukünftig:

  • Kleine Westerstraße (sobald Baumaßnahmen abgeschlossen sind)

Hintergrund:

Die Öffnung einer EBS für den Radverkehr in Gegenrichtung stellt eine der einfachsten und schnellsten Maßnahmen dar, um den Radverkehr zu fördern. Seit 1997 dürfen EBS für den Radverkehr geöffnet werden. 2001, vor fast 20 Jahren, wurde diese Regelung in die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) übernommen. Geöffnete EBS gehören damit zum Standardrepertoire der Radverkehrsförderung. Die Umsetzung ist jedoch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: Der Radverkehr in Gegenrichtung soll in mit Zeichen 220 beschilderten EBS freigegeben werden, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt, eine ausreichende Begegnungsbreite vorhanden ist und die Verkehrsführung übersichtlich ist. Erforderlichenfalls ist ein Schutzraum für Radfahrer anzulegen. 

Vorteile: 

Grundsätzlich sollen Radfahrende EBS in beiden Richtungen nutzen können. Sie erspart unliebsame Umwege und trägt zur Schaffung eines engmaschigen Radnetzes bei. Zudem stellen für den Radverkehr geöffnete EBS ruhige Alternativstrecken zu stark befahrenen Hauptstraßen dar. Und nicht zuletzt schaffen offene EBS eine Verbesserung der Verkehrssicherheit, u.a. durch mehr Rücksichtnahme PKW-Rad, Vermeidung von Radverkehr auf dem Gehweg und eine gute Sichtbarkeit des Radverkehrs.

Neue Haifischzähne im Gebiet Neue Anlage / Lüttenheid machen auf die Wartepflicht bei bestehender Rechts-vor-links-Regelung aufmerksam.

Zum Artikel “Neue Anlage / Lüttenheid wird Tempo-30-Zone”

Die Einführung von Tempo-30-Zonen entspricht dem Leitbild des 2016 fertiggestellten Konzepts für die Verkehrsentwicklung der Region Heide. Tempo-30-Zonen und somit verminderte Lärm- und Abgasimmissionen tragen zur angestrebten umwelt- und klimafreundlichen Entwicklung der Stadt Heide bei.

Aufgrund der entstehenden Tempo-30-Zone im Gebiet „Neue Anlage" und der damit einhergehenden Optimierung der Verkehrsführung entsteht nach Abstimmung mit der Verkehrsaufsichtsbehörde sowie der Polizei eine Einbahnstraße mit Fahrtrichtung gen Süden. Für Radfahrende bleibt sie weiterhin in beide Richtungen befahrbar.

Die Arbeiten (Beginn: 16.10.2023) sind bereits abgeschlossen. 

Demarkierung der Mittellinie in der Feldstraße, neue Markierungen an den Einmündungen. Es gilt zukünftig "rechts vor links" in der gesamten Tempo-30-Zone. 

Video-Beitrag auf unserem Instagram-Account:

https://www.instagram.com/reel/CydDegpsgaN/?utm_source=ig_web_copy_link&igshid=MzRlODBiNWFlZA==???????

Herzlichen Dank für die Teilnahme am diesjährigen STADTRADELN!! Die Heider Radlerinnen und Radler haben tatsächlich die Vorjahresleistung verdoppelt - das Ergebnis kann sich sehen lassen! Mit Spaß und Leidenschaft konnten so viele Kilometer erradelt und gleichzeitig CO-2 eingespart werden. Zum aktuellen Artikel “STADTRADELN Siegerehrung” geht es hier.

3 neue Fahrrad-Reparaturstationen für die Stadt Heide: Ein Werkzeugsatz mit allen gängigen Tools und eine hochwertige Luftpumpe für alle handelsüblichen Ventile sorgen für eine praktische und schnelle Handhabung.

Zum Artikel “Fahrrad-Reparaturstationen in der Stadt

 

 

 

Die moderne Bike+Ride-Anlage ist fertig und kann ab sofort genutzt werden. Sie ist komplett überdacht und bietet Platz für knapp 50 Fahrräder und E-Bikes. Rund die Hälfte der Stellplätze befindet sich in einem abschließbaren Bereich, der zusätzlichen Schutz gegen Diebstahl und Vandalismus bietet. Außerdem gibt es dort Lademöglichkeiten für E-Bikes und Schließfächer, z.B. für Fahrradhelme.

Das Gemeinschaftsprojekt von NAH.SH und der Stadt macht das Fahrradparken attraktiver bzw. sicherer und erleichtert den Umstieg in den Nahverkehr. Zum Artikel “Bike+Ride-Anlage am Bahnhof eröffnet

Probleme mit dem Untergrund und das Corona-Durcheinander haben den Bau immer wieder verzögert – doch jetzt geht's Schlag auf Schlag: Die Arbeiten an der Bike+Ride-Anlage im Stadtteil Rüsdorf schreiten mit Hochdruck voran. An der Osteite des Bahnhofs entstehen insgesamt 46 neue Fahrradstellplätze. In den kommenden zwei bis drei Wochen soll die moderne Drahtesel-Garage fertiggestellt und geöffnet werden. Zum Artikel “Bike+Ride-Anlage am Bahnhof geht demnächst in Betrieb

Fußgänger / Fußgängerinnen, Radler / Radlerinnen und Autofahrer / Autofahrerinnen aus allen Richtungen: Die Kreuzung von Bundesstraße 203, Markt und Schuhmacherort ist eine der meistfrequentierten Ecken der Stadt. Um dort mehr Ordnung und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu schaffen, hat die Stadt Heide die Ampelanlage aufgerüstet und optimiert. Zum Artikel “Neue Fahrradampeln in der Innenstadt

Beim Ausbau der ersten Heider Fahrradstraße bittet die Stadt Heide die Einwohnern / Einwohnerinnen um Unterstützung. Dafür wurden am Übergang von Beselerstraße und Kaiser-Wilhelm-Platz zwei Testfelder angelegt und eine Online-Umfrage gestartet. Zum Artikel "Beselerstraße wird zur Fahrrad-Teststrecke"

Die Stadt Heide runderneuert den Fußgänger- und Radweg zwischen Österstraße und Fritz-Thiedemann-Ring. Künftig dürfen sich Vorbeikommende über einen besseren Untergrund, eine moderne LED-Beleuchtung und eine Sitzgelegenheit zum Verweilen und Verschnaufen freuen. Zum Artikel “Österstraße: Stadt saniert beliebte Fußgänger- und Fahrradstrecke

Heide tankt Frischluft – unter diesem Titel hat die Stadt zwei öffentliche Luftpumpen installiert. Die mit einem Universalaufsatz für alle gängigen Ventile ausgestatteten Pumpen stehen am Bahnhof und in der Himmelreichstraße. "Wir haben sie bewusst an diesen beiden Standorten aufgestellt, weil dort erfahrungsgemäß viele Radelnde vorbeikommen", so Klimamanagerin Larissa Heyer. Mit der Maßnahme soll der Veloverkehr in Heide weiter gefördert werden. "Wir möchten es Fahrradfahrern / Fahrradfahrerinnen hier möglichst einfach und komfortabel machen. Ziel ist es, mehr Menschen dazu bewegen, vom Auto, Motorrad oder Mofa auf das Rad umzusteigen." Das Frischluft-Tanken ist kostenlos. Die Pumpen funktionieren nicht nur bei Fahrrad-Pneus. Mit ihnen können auch viele andere Luftreifen aufgefüllt werden, zum Beispiel die von Rollstühlen oder Kinderwagen.

Die nächste Maßnahme aus dem Radverkehrskonzept ist umgesetzt: Mit einem neuen Schutzstreifen steht Radelnden an der Brahmsstraße stadteinwärts künftig mehr Raum zur Verfügung. Jetzt wurde die besondere Fahrradspur offiziell freigegeben. "Die Brahmsstraße markiert den ersten Abschnitt der geplanten Fahrrad-Hauptroute zwischen der nördlichen Stadtgrenze und der Innenstadt", sagt Holger Friedrichs, Fachdienstleiter Tiefbau. "Im nächsten Schritt wird die Verbindung dann ausgebaut – zunächst im Verlauf der Heistedter Straße, dann im Verlauf der Waldschlösschenstraße." 

Weiter geht's auf dem Weg zur fahrradfreundlicheren Stadt: An der Husumer Straße haben Bürgervorsteher Michael Stumm (CDU), Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat (SPD) und Bauausschuss-Vorsitzender Reinhold Ehrenberg (FDP) den neuen Schutzstreifen eingeweiht. Am feierlichen Termin an der Ortsgrenze zu Wesseln nahmen auch Vertreter / Vertreterinnen des Heider Fahrradforums und des zuständigen Polizeireviers teil. Zum Artikel “Husumer Straße: Fahrradstreifen freigegeben

Gelungene Premiere: Die erste Heider Fahrradstraße ist für den Verkehr freigegeben. Zum Artikel “Bahn frei für die erste Heider Fahrradstraße

Jetzt geht's rund: Auf dem Rüsdorfer Kreisel und den angrenzenden Straßen sollen Radfahrer / Radfahrerinnen künftig die Fahrbahn benutzen. Zum Artikel “Rüsdorfer Kreisel: Erste Radverkehrskonzept-Maßnahme umgesetzt

Lange wurde gegrübelt, geplant und gerechnet – jetzt ist es beschlossene Sache: das Heider Radverkehrskonzept (RVK). Einstimmig hat die Ratsversammlung den knapp 200-seitigen Leitfaden zur Verbesserung des Fahrradverkehrs verabschiedet. Zum Artikel “Grünes Licht fürs Radverkehrskonzept (RVK)

Los geht's: Die ersten Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept (RVK) werden in diesem Jahr umgesetzt. "Wir wollen Heide fahrradfreundlicher machen", betont Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat. "Da sind sich Politik und Verwaltung einig." Zum Artikel “Erste RVK-Vorhaben geplant

Es geht um Sicherheit, um Komfort – und um den Klimaschutz: Die Stadt Heide will fahrradfreundlicher werden. „Wir packen das Thema jetzt an“, verspricht Daniel Schwab. Er koordiniert das ehrgeizige Projekt, das Teil des Masterplans Mobilität ist. Zum Artikel “Auf dem Weg zur fahrradfreundlicheren Stadt”

Der Ende 2016 fertiggestellte und im Spätsommer 2017 beschlossene Masterplans Mobilität (MPM) stellt ein abgestimmtes und strategisches Konzept für die Verkehrsentwicklung der Region Heide für die nächsten 10 bis 15 Jahre dar. Zum Artikel “Der Masterplan Mobilität (MPM) für die Region Heide

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Aktuelle Termine

Eröffnung der ersten Heider Veloroute - Wann? Dienstag, 11. August, ab 11 Uhr - Wo? Ecke Rosenstraße/Harmoniestraße, 25746 Heide

Das Radverkehrskonzept der Stadt Heide wird gefördert durch:

Die Stadt Heide ist Mitglied von:

Downloads

FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland informiert

Die aktualisierte Dokumentation erklärt die wichtigsten Regeln der Straßenverkehrs-Ordnung, insbesondere für gemeinsame Geh- und Radwege, und zeigt Lösungsansätze. Eine Kurzfassung und die vollständige Dokumentation stehen kostenlos zum Download bereit Kurzfassung.

Ursachen von Regelverstößen im Radverkehr

www.regelverstoesse.de 

Fahrradstraße

Auf diesem Weg dürfen Radfahrende die gesamte Fahrbahn nutzen und auch nebeneinander fahren. Sie haben immer Vorrang. Kraftverkehr ist hier nur zulässig, wenn Zusatzschilder angebracht sind.

Radweg

Dieser Weg darf ausschließlich von Radfahrerinnen und Radfahrern benutzt werden. Für Radelnde gilt sogar eine Benutzungspflicht, sie dürfen hier nicht auf der Fahrbahn fahren.

Radverkehr frei

Radfahrende dürfen die Straße bzw. den Teil der Straße, auf die/den sich das Schild bezieht (z.B. den Gehweg) ebenfalls benutzen.

Verbot für Radverkehr

Dieser Weg darf nicht mit dem Rad befahren werden. Das Schild findet man häufig vor Fußgängerzonen sowie vor verkehrsberuhigten Bereichen.

Kontaktieren Sie uns

Larissa Heyer-Lüders
Mobilitätsmanagerin
Telefon: 0481/6850-625
E-Mail: radverkehrstadt-heidede

Karsten Hartmann
Mobilitätsmanager
Telefon: 0481/6850-626
E-Mail: radverkehrstadt-heidede