Erste Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept werden umgesetzt

Jetzt geht's los: Die ersten Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept (RVK) werden in diesem Jahr umgesetzt. "Wir wollen Heide fahrradfreundlicher machen", betont Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat. "Das ist einer unserer Big Points bei der Stadtentwicklung – da sind sich Politik und Verwaltung einig."

Es geht um Sicherheit und Fahrkomfort, aber auch um Klimaschutz und Lebensqualität: Ende Oktober hat die Ratsversammlung das RVK einstimmig verabschiedet. Auf Grundlage des knapp 200-seitigen Leitfadens soll der Radverkehr im Stadtgebiet nachhaltig verbessert und gefördert werden. Und das so schnell wie möglich. "Dass wir jetzt schon in die Umsetzung gehen, zeigt, wie wichtig uns das Thema ist", sagt Holger Friedrichs, Fachdienstleiter Tiefbau. Er rechnet damit, dass die drei folgenden Maßnahmen im Frühjahr/Sommer realisiert werden:

  1. Husumer Straße: Die Gegenläufigkeit der Radwege wird aufgehoben. Auf der rechten Seite (stadteinwärts gesehen) wird auf der Fahrbahn ein Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet – von Ortseingang bis zur Marschstraße. Am Ortsübergang von Wesseln und Heide wird eine sichere Querungsmöglichkeit für Radfahrer eingerichtet. 
  2. Johann-Hinrich-Fehrs-Straße/Beselerstraße: Die beiden Straßen werden zu Fahrradstraßen erklärt, das heißt Radfahrer haben Vorrang vor dem Kraftverkehr. Die neue Fahrradachse aus Johann-Hinrich-Fehrs-Straße und Beselerstraße wird lediglich an einer Stelle unterbrochen, an der Querung der Kreuzstraße. 
  3. Rüsdorfer Kreisel: Fahrradfahrer sollen dort künfig auf der Straße fahren. Der gemeinsame Geh- und Radweg wird aufgehoben. 

Im Hinblick auf die vielen Veränderungen, die das RVK mit sich bringt, bitten Schmidt-Gutzat und Friedrichs alle Verkehrsteilnehmer um Rücksicht. Der Bürgermeister: "Es geht uns nicht darum, eine bestimmte Gruppe zurückzudrängen. Vielmehr wollen wir dafür sorgen, dass sich in Heide alle Verkehrsteilnehmer, egal ob sie mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, gleichberechtigt fortbewegen können. Alle Maßnahmen sind im Vorfeld mit der Polizei und den zuständigen Verkehrsbehörden abgestimmt worden."

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