Grünes Licht fürs Radverkehrskonzept

Lange wurde gegrübelt, geplant und gerechnet – jetzt ist es beschlossene Sache: das Heider Radverkehrskonzept (RVK). Einstimmig hat die Ratsversammlung am Mittwochabend den knapp 200-seitigen Leitfaden zur Verbesserung des Fahrradverkehrs verabschiedet. Reinhold Ehrenberg (FDP) sprach von einem richtungsweisenden Signal. "Die Förderung des Radverkehrs ist einer der zehn Big Points zur Weiterentwicklung unserer Stadt", sagte der Bauausschuss-Vorsitzende. "Nicht zuletzt im Hinblick auf die Themen Lebensqualität und Klimaschutz." Sein Stellvertreter, Professor Dr. Hans-Jürgen Block (CDU), sah das genauso: "Es ist gut und richtig, dass wir das Konzept auf den Weg bringen. Wir verpflichten uns damit, etwas für die Radfahrer zu tun."

Die Stadt Heide will drahteselfreundlicher werden. Besonders im Fokus stehen dabei die Punkte Sicherheit und Fahrkomfort. Auf Grundlage des RVK, das von der Verwaltung mit maßgeblicher Unterstützung der Fachbüros Urbanus aus Lübeck und PVG aus Hannover erarbeitet wurde, sollen künftig konkrete Maßnahmen zur Aufwertung des Radverkehrs im Heider Stadtgebiet umgesetzt werden. "Erste Ideen werden bereits von uns geprüft", so Andreas Wojta, Leiter des Fachbereichs Bau und Planung. 

Das RVK der Stadt Heide, das von der Nationalen Klimaschutz Initiative (NKI) gefördert wird, ist öffentlich. Hier können Sie einen Blick in das Papier werfen. 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen über die Klimaschutzinitiative können auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit oder auf der Homepage des Projektträgers Jülich nachgelesen werden.

 

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Förderkennzeichen: 03K08423


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