Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Seitenfuß springen

Warnstreik am 16. April: Informationen des Kita-Zweckverbandes Heide-Umland

Aufgrund eines ganztägigen Warnstreiks am Donnerstag, den 16. April 2015, ist der Zweckverband Kindertagesstätten Heide-Umland gezwungen, einige seiner Einrichtungen zu schließen. Sofern es möglich war, wurden die Eltern bereits am Dienstag über den anstehenden Streik informiert.

HEIDE (hps) Grund für die Einschränkungen ist ein Warnstreik im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes, zu dem die Gewerkschaften Verdi und GEW aufrufen. Etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kita-Zweckverbandes wollen sich an dem ganztägigen Ausstand beteiligen. Dies ist rund die Hälfte der gesamten Belegschaft des Zweckverbandes.

Für den Kita-Zweckverband als Arbeitgeber bedeutet der Warnstreik, dass der Betrieb einzelner Kindertagesstätten nicht oder nur teilweise aufrechterhalten werden kann. Deshalb ist es unvermeidlich, dass die Kindertagestätten Morgenstern, Regenbogen und  Sternschnuppe am Donnerstag ganztätig geschlossen bleiben. Am Donnerstag kann keine Betreuung für die Kinder dieser Einrichtungen ermöglicht werden.

„Unser Ziel ist es, Betriebseinschränkungen soweit wie möglich zu vermeiden – unser Handlungsspielraum ist jedoch sehr begrenzt“, erklärte Michaela Hoppe, Geschäftsführerin des Kita-Zweckverbandes. Die flexible Einteilung von Personal aus anderen Einrichtungen ermögliche zumindest eine eingeschränkte Betreuung an den Kindertagesstätten Sausewind und Nordlichter bis 13.00 Uhr. Die Krippe der Kita Sausewind bleibe bis 14.00 Uhr geöffnet, kündigte Hoppe an.Nicht betroffen vom Streik sind die Kindertagesstätten Sonnentänzer und Wolkenschloss sowie die Tagespflegestellen (KiBs) in der Stift- und Norderstraße.

„Wir hoffen, dass die Verhandlungen möglichst schnell zu einer Einigung führen, damit wir bald wieder eine verlässliche Betreuung anbieten können. Unser Verband ist zwar nicht für die Einschränkungen verantwortlich, trotzdem bitten wir alle betroffenen Eltern um Verständnis“, so Geschäftsführerin Michaela Hoppe.

Nach einem Warnstreik am vergangenen Donnerstag ist der der Kita-Zweckverband Heide-Umland zum zweiten Mal von dem Arbeitskampf betroffen. Die im Zweckverband zusammengeschlossen Kommunen sind an dem Tarifkonflikt nicht aktiv beteiligt, die Verhandlungen mit den Gewerkschaften führt stellvertretend der Spitzenverband der kommunalen Arbeitgeber.

Der Zweckverband Kindertagesstätten Heide-Umland wurde 1992 gegründet und ist ein Zusammenschluss zwischen der Stadt Heide und den Gemeinden Ostrohe, Wesseln, Weddingstedt, Stelle-Wittenwurth und Neuenkirchen. Rund 600 Kinder werden in den zehn Einrichtungen des Verbandes betreut.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Zweckerverbandes Kindertagesstätten Heide-Umland.