“Was gibt's denn da zu lachen? Die komische Kunst des Walter Moers” – unter dieser Überschrift startet heute auf der Museumsinsel Lüttenheid eine große Ausstellung über den bekannten deutschen Autor und Zeichner. Die umfangreiche Schau, die die Vielfalt vom Moers' Schaffen präsentiert, ist noch bis zum 21. Februar 2027 in Heide zu sehen. “Diese Dauerausstellung ist für alle, die gerne lachen, staunen und sich ein bisschen in Moers' komischem Universum verlieren möchten”, sagt Evita Klippert, wissenschaftliche Volontärin der Museumsinsel. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf zahlreiche Ausstellungsstücke zu Moers' Geschichten und Figuren freuen, darunter Zeichnungen, Puppen oder Modelle. Auch gibt es einen Einblick in den aktuellen Roman des Comiczeichners, Illustrators und Schriftstellers.
Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, ist ein schreibender Zeichner, zeichnender Autor und vor allem ein Meister der schrägen Ideen. Mit ikonischen Figuren wie Käpt'n Blaubär in der Sendung mit der Maus und dem politisch unkorrekten Kleinen Arschloch erlangte er in den 1990er Jahren Kultstatus. Mit seinen "Zamonien”-Romanen erschuf er einen ganzen Kontinent voller fantastischer Wesen, wilder Abenteuer und sprachlicher Überraschungen. Die Ausstellung gibt Einblicke in Moers' einzigartige Bildwelt. Auch Zeichnungen aus Moers' jüngstem Bestseller, der Geschichte des Gallertprinzen Qwert sind dabei. Ebenso werden Puppen und Modelle nach Moers' Figuren vom Bildhauer Carsten Sommer ausgestellt. Mit seinen Markenzeichen, dem schwarzen Humor, zeichnerischer Fantasie und spielerischer Sprache spickt er seine Geschichten und Bilder mit Anspielungen auf Literatur, Kunstgeschichte und Popkultur. Seine Geschichten und Zeichnungen sind witzig, manchmal böse, oft überraschend und immer voller Details.
Nach Stationen in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen, dem Caricatura Museum Frankfurt und dem Stadtmuseum Erlangen kommt die Moers-Ausstellung jetzt auf die Museumsinsel Lüttenheid. Klippert: “Wir freuen wir uns sehr, ausgewählte Teile der Ausstellung hier zeigen zu können.”