Stadt stockt Kulturförderung auf

Mehr Budget, weniger Bürokratie und ein transparenteres Vergabeverfahren: Die Stadt Heide hat ihre Kulturförderung aufgestockt und verbessert. "Das Ganze ist jetzt einfacher und fairer. Insbesondere im Hinblick auf kleinere Künstlerinnen und Künstler, die bisher so ein bisschen durchs Raster gefallen sind", betont Lars Thiele-Kensbock (Die Linke, Bild: 2. von links). "Von daher bin ich sehr froh, dass wir das Programm jetzt auf neue Beine gestellt haben", so der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Soziales und Senioren weiter.

Die neue Richtlinie ist schon in Kraft. Ab sofort gliedert sich die Kulturförderung in zwei Töpfe. Neben der bereits bestehenden Institutionellen Förderung – die Stadt unterstützt Vereine und Verbände derzeit mit insgesamt rund 70.000 Euro pro Jahr – gibt es künftig auch eine Projekt- bzw. Kleinprojektförderung. Thiele-Kensbock: "Dafür stellen wir künftig ein zusätzliches Budget von 25.000 Euro zur Verfügung. Das finde ich großartig" Und Jessica Eitze (links im Bild), Leiterin der Museumsinsel Lüttenheid, ergänzt: "Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt in der Stadt zu stärken." 

Im Rahmen der der jährlich bereitgestellten Haushaltsmittel werden Projekte, Veranstaltungen, Initiativen und Aktivitäten aus dem Bereichen Musik, Theater, bildende Kunst, Film, Fotografie, Tanz, Literatur, Soziokultur und Medienkunst bezuschusst. "Wichtig ist uns vor allem, dass die jeweilige Veranstaltung eine Wirkung in oder für Heide hat", erklärt Anke Golde, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste und Sicherheit. "Schließlich möchten wir mit der Förderung unser Angebot bereichern." Auch Oliver Schmidt-Gutzat (rechts im Bild) begrüßt die neue Förderrichtlinie: "Kulturschaffende wissen nun genau, was sie von uns an Unterstützung zu erwarten haben", so der Bürgermeister. "Wir freuen uns auf Anträge."


Weitere Informationen zur neuen Kulturförderung der Stadt Heide und den dazugehörigen Förderrichtlinien finden Interessierte unter https://www.heide.de/bildung-kultur/kulturfoerderung.html. Auf der Internetseite stehen auch die entsprechenden Antragsformulare zum Herunterladen bereit. 

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