Fairtrade-Stadt Heide

Botschafterin einer besseren Welt: Seit 2014 ist Heide offizielle Fairtrade-Stadt. Mit diesem Titel zeichnet der Verein TransFair deutsche Kommunen aus, die sich in besonderer Weise um einen gerechteren und nachhaltigeren Welthandel bemühen. Inzwischen haben sich mehr als 2000 Städte und Gemeinden aus mehr als 30 Ländern der weltweiten Fairtrade-Town-Bewegung angeschlossen, darunter Metropolen wie Hamburg, London, Rom, Kopenhagen und San Francisco.

Die Auszeichnung Fairtrade-Stadt wird für zwei Jahre vergeben. Danach muss sich der jeweilige Ort erneut bewerben. 2018 ist das Zertifikat der Stadt Heide bereits zum zweiten Mal verlängert werden. „Wir freuen uns sehr, Ihnen nach eingehender Prüfung mitteilen zu dürfen, dass Heide den Titel für weitere zwei Jahre tragen darf“, heißt es in dem Glückwunsch-Schreiben von TransFair.

    Der englische Begriff Fairtrade (zu Deutsch: fairer Handel) beschreibt eine Handelskooperation zwischen Produzenten in Entwicklungsländern und Konsumenten in Industrieländern. Wesentlich sind dabei Dialog, Transparenz und Respekt zwischen den Handelspartnern und das Bestreben, mehr Gerechtigkeit im internationalen Handelssystem zu erreichen. Damit bildet Fairtrade eine Gegenposition zum konventionellen, strikt durch Angebot und Nachfrage bestimmten Warenhandel in der globalisierten Welt. Klassische Fairtrade-Produkte sind zum Beispiel: Bananen, Blumen, Baumwolle, Kaffee, Kakao, Tee, Orangensaft, Reis, Kosmetik und Sportbälle.

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