Verbundprojekt QUARREE100: Heide liefert neue Impulse für die Energiewende

Mit einer großen Auftaktveranstaltung in Heide hat das Energiewende-Projekt QUARREE100 am 26. Februar seine Arbeit aufgenommen. In den nächsten fünf Jahren werden Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet neue Lösungen für eine innovative Energieversorgung entwickeln.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland ist ein wichtiger und viel diskutierter Baustein zur Erreichung unserer selbstgesteckten Klimaschutzziele. Doch wie können wir den aus Wind, Sonne und Biomasse gewonnenen Strom effizienter und flexibler einsetzen und in Gemeinden und Städten besser verwerten? Das von den Bundesministerien für Bildung & Forschung sowie Wirtschaft & Energie geförderte Leuchtturmprojekt QUARREE100 zur Umsetzung der Energiewende in städtischen Quartieren wird genau dieser Fragestellung nachgehen.

Das im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms, Förderinitiative Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt, und mit 24 Millionen Euro geförderte Projekt wurde am 26. Februar 2018 mit einer 2-tägigen Auftaktveranstaltung in Heide, Schleswig-Holstein auf den Weg gebracht. Etwa 200 Gäste aus der Stadt, Politik, Wirtschaft und Hochschulen nahmen an der Veranstaltung im Heider Stadttheater teil, wo sie von Bürgermeister Ulf Stecher begrüßt wurden.

Auch Dr. Lukas Voelkel, Referent im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und  Tobias Goldschmidt, Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Energiewendeministerium, informierten sich über das Projekt und begrüßten die Teilnehmer in Heide. Einen spannenden Einblick in das Thema der Energiewende ermöglichte der Impulsvortrag des renommierten Energie- und Klimaschutzexperten Hans-Josef Fell.

Am zweiten Tag kamen die Projektpartner in der Fachhochschule Westküste zu einem Arbeitstreffen  zusammen und brachten erste Schritte in Richtung Umsetzung des ehrgeizigen Vorhabens auf den Weg.

Im QUARREE100 Verbundprojekt arbeiten 22 Partner aus Industrie, Mittelstand, Forschung und lokale Akteure gemeinsam daran, die Energiewende im Heider Stadtquartier Rüsdorfer Kamp zu praktizieren. Die windenergiereiche Region an der Westküste Schleswig-Holsteins bietet dafür allerbeste Voraussetzungen: Mehr als 1,5 GW installierte Kapazität mit hoher Bürgerbeteiligung, ein dynamisch wachsendes Industrie- und Forschungscluster im Bereich der Wasserstoffbereitstellung, -logistik und -nutzung.

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