Stadtbrücke: Alle Blumenkästen bleiben

Kommando zurück: Die Anzahl der Blumenkästen an der Stadtbrücke bleibt unverändert. „Wir lassen die Bepflanzung so, wie sie ist“, sagt Ole Röpke, Leiter des Baubetriebshofs.

Gute Nachricht für alle, die sich einen üppigen Blumenschmuck an der Heider Stadtbrücke wünschen: Die Zahl der hübschen Arrangements wird nicht reduziert. „Wir haben noch einmal intensiv über die Sache nachgedacht und uns am Ende umentschieden“, erläutert Röpke. „Denn offenbar erfreuen sich viele Bürger an dem bunten Bild, das unsere Stadtbrücke im Sommer abgibt. Und diese Freude möchten wir ihnen nicht nehmen.“

In den vergangenen Tagen sei er von vielen Menschen auf das Thema angesprochen worden, so der Bauhof-Chef weiter. Sie alle hätten ihr Bedauern über die Ankündigung geäußert, die Zahl der Blumenkästen im kommenden Jahr auf die Hälfte zu reduzieren – auch wenn es für eine solche Maßnahme gute Gründe gebe. „Ich habe nicht gedacht, dass die Blumenkästen und Beete in der Innenstadt von den Bürgern so positiv wahrgenommen werden.“ Umso glücklicher sei er über die zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung. „Sie haben uns gezeigt, dass wir mit unserer Idee auf dem falschen Weg sind.“

In enger Abstimmung mit Bürgermeister Ulf Stecher (CDU) ist deshalb nun die Entscheidung gefallen, die Halbierung der Kästenanzahl an der Stadtbrücke noch vor der Umsetzung ad acta zu legen. Damit kommt die Stadt Heide dem öffentlichen Wunsch nach – was im Umkehrschluss bedeutet, dass die mit der Reduzierungsmaßnahme angepeilte Entlastung des Baubaubetriebshofs ausbleibt. Für den sind Bepflanzung und regelmäßige Pflege der rund 180 Hängebeete nämlich sehr kosten- und zeitintensiv. Ole Röpke: „Da steckt viel Arbeit und Personalaufwand drin.“ Das liegt zum einen an der großen Zahl der Arrangements, zum anderen aber auch an ihrem besonderen Einsatzort. Denn die Stadtbrücke gehört zur Bundesstraße 203, der Hauptverkehrsader in Heide. Das erschwert zum Beispiel das Gießen der Blumen.

Ulf Stecher lobt die Arbeit des Bauhofleiters, auch dessen Spar- und Effizienzbemühungen. „Er macht einen richtig tollen Job.“ Das gelte ganz besonders für die gemeinsame Entscheidung zur Umkehr. „Auch ich bin in der Stadt auf die Blumenkästen an der Stadtbrücke angesprochen worden“, sagt der Bürgermeister. „Die Angelegenheit zeigt, wie wichtig es ist, nah am Bürger zu sein und sich miteinander zu unterhalten. Das haben wir gemacht – und damit liegen wir richtig.“

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