Podiumsdiskussion am 26. März: Pflege-Notstand oder gutes Leben im Alter?

Schon heute ist die Pflegebranche von schwierigen Rahmenbedingungen geprägt – ein Zustand, der sich zukünftig weiter verschärfen dürfte. Am 26. März diskutieren Experten und Praktiker aus der Region, wie angesichts des demographischen Wandels ein gutes Leben im Alter sichergestellt werden kann.„Zeitmangel und Überlastung gehören für viele Pflegekräfte vielerorts zum Alltag. Gerade weil dieser Bereich zukünftig für uns alle an Bedeutung gewinnen wird, müssen wir darüber sprechen, wie und unter welchen Bedingungen ein gutes Leben im Alter möglich ist“, erklärt Heides Gleichstellungsbeauftragte Gabriela Petersen.Gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Arbeitsmarkt für Frauen in Dithmarschen“ hat Petersen ein facettenreiches  Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt, um über das Thema Pflege zu informieren. Neben einer Fotoausstellung und verschiedenen Informationsveranstaltungen zum Pflegeberuf, bildet die Podiumsdiskussion den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe. Diskutiert wird die Frage, wie eine hohe Lebensqualität dank guter Betreuung im Alter gehalten werden könnte. Ausgehend von dieser Fragestellung werden schrittweise die schon heute auf der Hand liegenden Herausforderungen dargestellt: Wie kann der Pflegeberuf so attraktiv gestaltet werden, dass der Fachkräftemangel überwunden wird? Welche Möglichkeiten gibt es, für das Leben im Alter individuell und gesamtgesellschaftlich vorzusorgen und welche politischen Entscheidungen und Maßnahmen wären hierfür in unserer Region hilfreich? „Bei der Zusammenstellung des Podiums war es uns wichtig, ein umfassendes Bild vom Thema Pflege zu vermitteln, denn viel zu oft wird die Situation von Pflegekräften und Pflegebedürftigen zu einseitig dargestellt“, unterstreicht Gabriela Petersen. An der Diskussion werden sich neben Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern auch Mitglieder des Heider Seniorenbeirates beteiligen. Interessant dürfe außerdem der Beitrag von Bernd Nommensen sein, der in Wesselburen ein alternatives Pflegewohnhaus betreibt. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 26. März um 18.00 Uhr in der Heider Museumsinsel, Lüttenheid 40 in Heide. Die Podiumsdiskussion wird moderiert vom Heider Journalisten Birger Bahlo. Der Eintritt ist kostenfrei.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Pflege ist mehr" finden folgende Veranstaltungen statt:

8. März: Eröffnung der Fotoausstellung und Vortrag: Zum Beginn der Veranstaltungsreihe zeigt die Heider Museumsinsel Lüttenheid die Fotoausstellung "Vom Da-Sein - Portraits pflegender Frauen" der Fotografin Hermine Oberück. Zur Eröffnung hält die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Busch den Vortrag "Einer trage des anderen Last". Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr.

12. März, 15.00 - 18.00 Uhr: Berufsinformationsveranstaltung zu Pflegeberufen im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Heide. Zielgruppe sind unter 25-Jährige, Erwachsene sind jedoch willkommen und können sich gleichermaßen informieren.

19. März, 11.30 - 17.00 Uhr: Berufsinformationsveranstaltung der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Dithmarschen zu Fördermöglichkeiten beruflicher Bildung bei beruflicher Neuorientierung. Zielgruppe sind alle, die sich für eine Ausbildung im gesamten Bereich Pflege interessieren. Veranstaltungsort: Museumsinsel Lüttenheid Heide.

26. März: Gespräche und Informationen zum Thema "Gutes Leben im Alter". Podiumsdiskussion in der Museumsinsel Lüttenheid Heide. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr.

 

In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heide und der Museumsinsel Lüttenheid hat der Arbeitskreis Arbeitsmarkt für Frauen in Dithmarschen die Veranstaltungsreihe organisiert, um auf das Thema Pflege und Betreuung im Alter aufmerksam zu machen.

Mitglieder des Arbeitskreises sind: Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt von der Agentur für Arbeit und vom Jobcenter Dithmarschen, Brücke S-H, DGB Region S-H Nordwest, FRAU & BERUF Meldorf, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Dithmarschen, der Stadt Brunsbüttel und der Stadt Heide.

 

 

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