Nach coronabedingter Pause: KaufLokal startet durch

Raus aus dem Corona-Lockdown: Nach mehrmonatiger Zwangspause hat das Heider KaufLokal seine Türen in dieser Woche wieder für Kundinnen und Kunden geöffnet. "Jetzt starten wir mit unserem Pop-up-Store richtig durch", freut sich Stadtmanagerin Lena Modrow.

Die Aufbruchsstimmung in dem kleinen aber feinen Laden an der Süderstraße ist groß. Kein Wunder: Gleich sieben Aussteller konnten Stadtmarketing und Stadt – das KaufLokal ist ein Gemeinschaftsprojekt – für den Neustart gewinnen. Von Schmuck über Fotografien, Deko-Artikeln bis hin zur Hundeleine reicht aktuell die Warenpalette. Bei den Produkten handelt es sich in der Regel um echte Handarbeit aus der Region. Einer der Aussteller ist Stefan Findorf (Bildmitte). Unter dem Label Bruno! verkauft der Steinburger selbstgefertigtes Hundezubehör. "Auf die Idee bin ich gekommen, als ich keine passende Leine für meinen Hund Bruno gefunden habe." 

Mit dem KaufLokal schlagen Stadtverwaltung und Stadtmarketing sprichwörtlich zwei Fliegen mit einer Klappe. "Zum einen tun wir was gegen den Leerstand in der Innenstadt, zum anderen bieten wir regionalen Kleinunternehmern die Möglichkeit, ihre Waren an prominenter Stelle präsentieren zu können", erläutert Lena Modrow das besondere Konzept des Heider Pop-up-Stores. "Die Anbieter können sich für einen festen Zeitraum, meistens ein paar Wochen, bei uns einmieten."

Für den Namen KaufLokal haben sich die Projektbeteiligten bewusst entschieden, denn für sie geht es nicht zuletzt auch darum, vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ein deutliches Zeichen zu setzen. "KaufLokal. Das sollte eine Orientierung für uns alle sein", betont Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat. "Bitte kaufen Sie lokal und regional! Unterstützen und erhalten Sie den Einzelhandel in unserer schönen Stadt, gerade in dieser schwierigen Zeit." 

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