Melodisches Stadtportrait: Das Heide-Lied ist da

Mitsingen und Mitschunkeln ist ausdrücklich erwünscht: Heide hat ab sofort ein eigenes Lied. Komponiert und getextet wurde das Stück, in das jede Menge Heimatgefühl und Herzblut geflossen sind, von Ingo Brandenburger (rechts im Bild). Dass die Stadt eine Hymne sucht, habe er von einer Bekannten erfahren, so der sympathische Künstler. "Sie hat zu mir gesagt, mach' doch mit. Du kannst das doch! Und dann habe ich mir meine Gitarre geschnappt, mich hingesetzt und das Heide-Lied geschrieben." Wichtig sei für ihn gewesen, dass sowohl die Melodie als auch der Text eingänging sind und beide Teile im Zusammenspiel die besondere Lebens- und Liebenswürdigkeit der Stadt Heide zum Ausdruck bringen. 

Von dem Ergebnis ist Bürgervorsteher Michael Stumm (links) begeistert. "Herr Brandeburger hat uns ein richtig tolles Lied geschrieben. Es hat Ohrwurmpotenzial", sagt der Initiator des Projektes Heide-Lied. "Das Stück hat uns auch deshalb überzeugt, weil es so viele Möglichkeiten bietet. Es ist für offzielle Anlässe ebenso gut geeignet wie für ungezwungene Veranstaltungen", ergänzt Richard Ferret. Der Leiter der Dithmarscher Musikschule saß ebenso wie Stumm in der Jury. 

Dem sechsköpfigen Auswahlgremium gehörte auch Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat an. "Auf unseren Aufruf haben wir 19 Vorschläge aus dem gesamten Kreisgebiet bekommen", erklärt er, "allesamt richtig gut." Von Irish-Folk über Klavierstücke bis hin zum Männerchor: Die Bandbreite der Einsendungen sei groß gewesen, so der Verwaltungschef weiter. "Dementsprechend schwierig war es für uns, eine Auswahl zu treffen." 

Beim Neujahrsempfang der Stadt Heide am Dienstag, 7. Januar, soll das Heide-Lied das erste Mal öffentlich präsentiert werden. "Da freue ich mich schon ganz besonders drauf", sagt Michael Stumm, der die Stadtlied-Idee von einem seiner vielen auswärtigen Termine mitgebracht hat. Er wünscht sich, dass das Lied das Wir-Gefühl innerhalb der gesamten Stadtgemeinschaft stärkt.

Einen ersten Eindruck vom Heide-Lied finden Interessierte auf der Facebook-Seite des Offenen Kanals Westküste. Demnächst soll das melodische Stadtporträt dann in verschiedenen Versionen veröffentlicht werden. Michael Stumm: "Wir haben bereits erste Kontakte zu Musikstudios aufgenommen."

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