Heider Bürgerinnen und Bürger demonstrieren für Toleranz und Weltoffenheit

Über 500 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Kundgebung „Zusammenstehen für ein buntes Dithmarschen“ und setzten ein deutliches Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander.

Gemeinsam mit einem breiten, überparteilichen Bündnis hatte die Stadt Heide zu der Kundgebung am 10. Februar aufgerufen. Als erster Redner begrüßte Heides Bürgermeister Ulf Stecher die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Marktplatz der Dithmarscher Kreisstadt. 

„Heide ist weltoffen und tolerant, deswegen wollen wir heute Abend zusammenstehen für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen", erklärte Stecher. Mit einem Verweis auf aktuelle Zahlen machte er deutlich, dass es keine politische Stimmungsmache auf dem Rücken von hilfsbedürftigen Menschen geben dürfe:

"In Heide leben aktuell 160 Flüchtlinge. Das sind 0,7 Prozent der Bevölkerung. Wie arm wäre unsere reiche Gesellschaft dran, wenn wir sie nicht aufnehmen würden? Unser Grundgesetz gewährt politisch Verfolgten das Recht auf Asyl, denn unsere Verfassung will Weltoffenheit. Asylbewerber stellen für unsere Gesellschaft kein Problem dar – ganz im Gegenteil: Wir sehen die Menschen, die angesichts von Krieg und Verfolgung zu uns kommen, als große Chance und Bereicherung. Wir wollen sie mit offenen Armen empfangen.“

Die Veranstaltung am Böttcher-Rondell wurde von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen veranstaltet. Initiatior war der Runde Tisch für Integration in Dithmarschen. Neben der Stadt Heide beteiligten sich an der Kundgebung unter anderem der Kreis Dithmarschen, Schulen, die Stiftung gegen Extremismus und Gewalt, die Ahmadiyya-Gemeinde, die Heider Kirchen und das Lokale Bündnis für Familie der Stadt Heide.

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