Für Vielfalt und gegen Intoleranz: Stadt Heide unterzeichnet "Lübecker Erklärung"

Die Stadt Heide, die Westküstenkliniken (WKK), die Fachhochschule Westküste (FHW) und die Brücke Schleswig-Holstein setzen ein Zeichen gegen Rassismus, Gewalt, Hass und Intoleranz. Mit der Unterzeichnung der "Lübecker Erklärung" setzen sich die vier Partner für die Akzeptanz und den Respekt von sexuell oder geschlechtlich vielfältiger Lebensweisen ein.

Im Beisein von Gleichstellungsministerin Kristin Alheit unterzeichneten Prof. Anja Wollesen, Vizepräsidentin der FHW, Robert Schenk, stellvertretender Geschäftsführer der Brücke SH, der Heider Bürgermeister Ulf Stecher und Annette Güldenring (WKK) die „Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt“.

Damit treten die vier Institutionen dem Bündnis für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Schleswig-Holstein bei. Grundlage sind Beschlüsse in den entsprechenden Entscheidungsgremien, die  im Dezember 2016 fielen, z.B. in der Heider Ratsversammlung.

Das Bündnis ist ein wichtiger Teil des Aktionsplans Echte Vielfalt, zu dem der Landtag die Landesregierung beauftragt hat. Dem Bündnis sind bisher über 20 Vereine, Kommunen, private Arbeitgeber und politische Organisationen beigetreten. Ziel des Bündnisses ist die Stärkung der Akzeptanz und Anerkennung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und pansexuellen Menschen.

Die Bündnispartnermitglieder verpflichten sich damit zum Abbau von Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Lübecker Erklärung fußt auf Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes aber insbesondere auf dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) §1, nach dem "Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen" sind.

Hier erhalten Sie die Pressemitteilung des Lesben- und Schwulenverbandes Schleswig-Holstein als Download.

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