Fair statt mehr: Aktionswoche gestartet

Botschafterin einer besseren Welt: Seit 2014 ist Heide Fairtrade-Stadt. Und als diese beteiligt sie sich auch in diesem Jahr wieder an der Fairen Woche. "Damit setzen wir ein deutliches Zeichen für einen gerechteren und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen", sagte Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat bei der Eröffnung der mehrtägigen Veranstaltungsreihe – dem Hissen der Fairtrade-Town-Flagge vor dem Rathaus. 

Fair statt mehr: So lautet diesmal das Motto der alljährlichen Aktionswoche. "Mit dem Thema werfen wir die Frage auf, was wir für ein gutes Leben eigentlich wirklich brauchen und wie wir dazu beitragen können, dass möglichst alle Menschen ein gutes Leben führen können", erklärte Eine-Welt-Promotor Marco Klemmt. Zusammen mit der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Heide organisiert er die Faire Woche in Heide und koordiniert die Aktivitäten. "Es geht uns unter anderem um alternative Formen des Wirtschaftens. Wir möchten Lust darauf machen, neue Wege auszuprobieren."

Zu diesem Zweck haben Klemmt  – er arbeitet für den Verein Eine Welt im Blick  – und seine zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreiter ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. So wird es zum Beispiel  eine Straßenaktion unter dem Titel Unser blauer Planet hat Fieber geben. Zu den weiteren Höhepunkten zählen das Faire Frühstück im Bürgerhaus, ein spezieller Themengottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde und die Multivisionsschau Weltreise zu Fairtrade-Produzenten, Naturwundern & Heiligtümern im Stadttheater. Die Faire Woche Heide läuft bis einschließlich Sonntag, 26. September.

Der Fairtrade-Town-Kampagne zählt alleine in Deutschland fast 700 Kommunen. Zu den bekanntesten Vertretern weltweit gehören unter anderem London, Rom, Brüssel und San Francisco. In all diesen Städten und Gemeinden haben sich Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt, um gemeinsam den fairen Handel zu fördern.

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