Energiewendeminister zu Gast in Heide

Hoher Besuch aus Kiel: Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Bildmitte) machte heute an der Westküste Station, um sich vor Ort über die innovativen Energiewende-Projekte HySCALE100, WESTKÜSTE100 und QUARREE100 zu informieren. Der Grünen-Politiker zeigte sich begeistert: "Das ist Weltklasse-Niveau. Die Region Heide ist ein Vorreiter für erneuerbare Energien in Europa." 

Eine Delegation von Stadt und Umland – der unter anderem Heides Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat (SPD, rechts im Bild), Landtagsabgeordneter Andreas Hein (CDU, links im Bild) sowie Dirk Burmeister und Martin Struve von der Entwicklungsagentur Region Heide angehörten – empfing den Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung im Rüsdorfer Kamp. Das Quartier am Rande der Heider Innenstadt steht im Mittelpunkt des Modellvorhabens QUARREE100. Ziel des Projekts ist es, zu untersuchen, ob und wie es möglich ist, einen Bestandsstadtteil mit 100 Prozent regenerativer Energie zu versorgen. Mittlerweile ist QUARREE100 weit fortgeschritten, es steht an der Schwelle zur Umsetzung. 

Nach dem gemeinsamen Rundgang durch den Rüsdorfer Kamp, zu dem auch kurze Treffen mit ortsansässigen Projektpartnern und Investoren gehörten, zog der Tross weiter zu den Stadtwerken Heide, die ebenfalls ein wichtiger Mitstreiter und Ansprechpartner in Sachen Energieregion Heide sind. Dort erhielt Jan Philipp Albrecht einen ausführlichen Überblick über die Vielzahl und die Vernetzung der fortschrittlichen Projekte, mit denen sich die Region Heide und ihre lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Partner für die Energiewende und die Reduzierung von CO2-Emissionen stark machen. So sollen beispielsweise im Rahmen des Projektes HySCALE100 mit Hilfe des auf dem Gelände der Raffinerie produzierten Wasserstoffs gleich zwei Industriezweige, nämlich die Petrochemie und die Herstellung von Zement, dekarbonisiert werden. 

Dass sich ausgerechnet die Region Heide zu einem internationalen Big Player und Impulsgeber der Energiewende entwickelt hat, wundert den schleswig-holsteinischen Energiewendeminister nicht. Die Beteiligten hätten früh die Zeichen der Zeit und die großen Möglichkeiten erkannt, lobte Albrecht.  "Man ist hier an der Westküste schon lange dabei, zu schauen, wie man die überschüssige Windenergie nutzen kann.“

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