Die Erneuerung der Kreuzstraße im Faktencheck

Keine Frage, die Kreuzstraße ist aktuell eines der wichtigsten und größten Bauvorhaben der Stadt. Die Sanierungsarbeiten dauern an. Und der Buschfunk läuft wieder einmal auf Hochtouren: Im Stadtgespräch und im Internet – speziell in den sozialen Netzwerken – ist in den vergangenen Tagen die eine oder andere Halb- beziehungsweise Unwahrheit aufgetaucht. Deshalb haben wir die wichtigsten Fakten noch einmal zusammengefasst. 

  • An der Kreuzstraße wird seit knapp zwei Jahren gebaut. Was passiert dort eigentlich?

Die Kreuzstraße wird auf gesamter Länge – also auf rund 1015 Metern – saniert und neugestaltet. Es handelt sich um einen sogenannten Vollausbau. Neben der Fahrbahn und den Bürgersteigen werden auch Regen- und Abwasserleitungen grundlegend erneuert. Zur Maßnahme gehört außerdem die Modernisierung der Ampelanlage im Bereich der Kreuzung Feldstraße/Struckweg.

  • Warum wird dort gebaut? Welches Ziel hat die Maßnahme?

Vor Beginn der Arbeiten befand sich die Kreuzstraße in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Schlaglöcher, Spurrinnen, Risse im Asphalt: Verkehr, Witterung und andere äußere Einflüsse hatten an der Fahrbahn und den Bürgersteigen über die Jahre ihre Spuren hinterlassen. Weil die Mängel zu gravierend waren, um sie im Rahmen der normalen städtischen Straßensanierung zu beseitigen, entschieden sich Politik und Verwaltung für eine Kompletterneuerung. Der Abwasserzweckverband (AZV) Region Heide nutzte die Gunst der Stunde und schloss sich der Maßnahme an, um Regen und Abwasserleitungen an der Kreuzstraße in einem Abwasch mit zu sanieren. Mit der Maßnahme wird die Kreuzstraße wieder in einen – ihrer Bedeutung entsprechenden – gebrauchstauglichen und optisch ansprechenden Zustand versetzt. Von den Verbesserungen und Veränderungen profitieren letztlich alle, insbesondere natürlich Verkehrsteilnehmer und Anwohner.

  • Wie ist der aktuelle Stand?

Die ersten beiden Bauabschnitte sind bereits fertiggestellt. Derzeit laufen die Arbeiten am dritten und letzten Teilstück – von der Kreuzung Feldstraße/Struckweg bis zur Einmündung der Hinrich-Schmidt-Straße.

  • Wer ist Auftraggeber der Maßnahme?

Die Stadt Heide und der AZV Region Heide.

  • Wer führt die Arbeiten aus?

 Mit den Bauarbeiten sind mehrere Fachfirmen beauftragt, unter anderem die international agierende Strabag AG mit Sitz in Köln. 

  • Wann ist die Komplettsanierung der Kreuzstraße gestartet?

 Die Arbeiten am 1. Bauabschnitt haben im Frühjahr 2017 begonnen. 

  • Wie lange dauert die Baumaßnahme?

Dem ursprünglichen Zeitplan zufolge sollte die Komplettsanierung der Kreuzstraße Ende des Jahres 2018 abgeschlossen werden. Jedoch kam es Bauverlauf zu Verzögerungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem 3. Bauabschnitt. Aktuell ist  die Fertigstellung der Maßnahme für Mai 2019 vorgesehen.

  • Warum verzögert sich die Fertigstellung?

Das hat verschiedene Gründe. So gab es im Zuge des Vergabeverfahrens für Bauabschnitt 3 Verschiebungen. Diese führten dazu, dass die Arbeiten am letzten Teilstück später als geplant begonnen wurden. Hinzu kamen unvorhergesehene Schwierigkeiten bei der Umsetzung einiger Teilarbeiten, zum Beispiel bei der Installation der neuen Ampelanlage an der Kreuzung Feldstraße/Struckweg. 

  • Haben  grobe Planungs- oder Umsetzungsfehler zu der Verzögerung geführt?

Nein. Vielmehr liegt die Verzögerung vor allem an den bereits genannten unvorhergesehenen Problemen. Die haben den geplanten Bauablauf immer wieder aufgehalten und mehrfach ein kurzfristiges Umdenken notwendig gemacht. 

  • Was kostet die Rundum-Sanierung der Kreuzstraße?

Das Investitionsvolumen beläuft sich insgesamt auf rund 1,5 Millionen Euro.

  •   Sorgt die Verzögerung im Bauablauf für eine deutliche Verteuerung des Vorhabens?

Bisher ist das nicht der Fall. Aktuell befindet sich die Maßnahme im Großen und Ganzen im abgesteckten Kostenrahmen.  

  • Sorgt das Bauvorhaben für Verkehrseinschränkungen/Verkehrsprobleme?

Bedauerlicherweise ja. Denn die Rundum-Erneuerung der Kreuzstraße ist bei laufendem Verkehr nicht möglich. Stadt Heide, AZV und Baufirmen sind allerdings bemüht, die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner so gering wie möglich zu halten. So wurde/wird immer nur der Abschnitt der Kreuzstraße gesperrt, in dem tatsächlich gebaut wurde/wird. Umleitungen sind ausgeschildert. 

Zurück