Bürgermeister: "Wir dürfen das Europaparlament nicht den Europagegnern überlassen."

Gemeinsam statt einsam: Oliver Schmidt-Gutzat (SPD) ist ein großer Befürworter der Europäischen Union (EU). Umso wichtiger ist dem Heider Bürgermeister, dass sich möglichst viele Menschen an der bevorstehenden Europawahl beteiligen. „Die EU ist Vorreiter und Garant für Wohlstand, Frieden und internationalen Zusammenhalt“, sagt der Verwaltungschef. „Und das muss auch so bleiben.“

Am kommenden Sonntag, 26. Mai, stimmen die Unionsbürgerinnen und -bürger über die Zusammensetzung des Europaparlaments ab. Bei der letzten Wahl zum Europaparlament lag die Wahlbeteiligung in Heide über dem Landesdurchschnitt. Oliver Schmidt-Gutzat wirbt wiederum für eine hohe Wahlbeteiligung. Schließlich sei Demokratie einer der Eckpfeiler der EU. „Aber Demokratie funktioniert nur, wenn möglichst viele Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen“, betont er. „Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn die Heiderinnen und Heider ein Zeichen setzen und wir eine Wahlbeteiligung um die 50 Prozent erreichen könnten.“


Der Heider Bürgermeister ist überzeugt: Ohne die EU ginge es den Menschen in Europa deutlich schlechter. Politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und in vielerlei anderer Hinsicht spielt das Staatenbündnis heute eine zentrale Rolle – von der großen Weltbühne bis herunter auf die kommunale Ebene. „Die europäische Gesetzgebung betrifft auch uns als Stadt immer häufiger.“ Die EU sei ein wichtiger Stabilisator und Impulsgeber. „Bei vielen unserer Vorhaben profitieren wir stark von ihren Förderprogrammen. In den vergangenen Jahren sind viele Tausend Euro von Brüssel nach Heide geflossen.“


Nicht zuletzt deshalb spricht sich Schmidt-Gutzat für eine starke EU aus – insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Verbund aktuell vor großen Herausforderungen, etwa dem Brexit, steht. Eine handlungsfähige EU gebe es aber nur dann, wenn der Großteil der Unionsbürger hinter dem Bündnis stehe. Deshalb ruft der Heider Bürgermeister die Menschen zum Gang an die Wahlurne auf. „Wir dürfen das Europaparlament nicht den Europagegnern überlassen.“

 

 

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