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Benannt nach dem Ritter St.Georg (niederdeutsch: St.Jürgen). Erbaut als Kapelle 1450, 1460 zur Kirche erweitert. 100 Jahre später (1559), als Folge der Eroberung Heides durch die Truppen Friedrichs II. von Dänemark und der Herzöge von Holstein und Hadersleben geht die Kirche in Flammen auf und der Kirchturm wird gesprengt. Auf den Fundamenten wird die St.Jürgen-Kirche aus Feldsteinen 1560 im Stil eines Bauernhauses wiederaufgebaut. 1611 errichtet man den Kirchturm (48m) neu, 1717 wird der Dachreiter hinzugefügt. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wird die alte Balkendecke im Innenraum durch eine Kassettendecke ersetzt.
Das "Alte Pastorat" gegenüber der St. Jürgen-Kirche
wurde 1739 erbaut von Johann Georg Schott.
Im Bild rechts das Postelheim (VHS)
Heide, Markt 28
Das Postelheim am Südermarkt wurde im Stil der Neorenaissance erbaut und von der Besitzerin Wilhelmine Postel der Stadt Heide vermacht.
Heide, Markt 29
Das "Drei-Türme-Haus" wurde 1733 als Wohn- und Geschäftshaus im Barockstil erbaut. Es ist das älteste erhaltene Wohnhaus in Heide. Seinen Namen hat es nach den drei Fialen (Türmchen) am Zwerchgiebel mit einer Sandstein-Inschrift über der ehemaligen, veränderten Portalfront. Baumeister war der aus Süddeutschland stammende Johann Georg Schott.
Heide, Süderstraße / Südermarkt
Unterhalb der Stadtbrücke steht der alte Kreisbahnhof, heute befindet sich hier das Heider Jugendzentrum und die Dithmarscher Musikschule. Er war von 1906 bis 1937 der Ausgangs- und Endpunkt der Kleinbahn - im Volksmund auch "Spule" genannt. Nur wenige Meter daneben befindet sich der Bahnhof "Heide/Holst".
Heide, Bahnhofstraße 29
Der Wasserturm gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Erbaut wurde der Turm nach einer Typhusepidemie,
damit wurde endlich die unhygienische Brunnen-versorgung abgeschafft. Umgeben ist der Turm von einer kleinen Grünanlage mit einem Teich (Ostpool). Im Turmzimmer befindet sich eines der Trauzimmer der Stadt Heide.
Technische Daten des Wasserturms:
Höhe: 45,7 m // Erbaut: 1902/ 1903
Stillgelegt: 1990 // Saniert: 2003/ 2004
Heide, Österweide / Brahmsstraße
Die Fachhochschule Westküste liegt am östlichen Stadtrand von Heide am Fritz-Thiedemann-Ring.
Zum Campus gehört inzwischen auch die Mensa, Bibliothek, das Studentenwohnheim sowie das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) in der Prof.-Heinz-Haber-Straße.
Heide, Fritz-Thiedemann-Ring 20
Das Verwaltungsgebäude wurde im Jahre 1963 erbaut und war somit das erste "Hochhaus" in Heide. Es steht in der zweiten Baureihe südlich vom Marktplatz. Hier haben alle Ämter der Stadtverwaltung sowie der Bürgermeister ihren Sitz.
Heide, Postelweg 1
Die architektonisch bemerkenswerte Kreisverwaltung (1972 bis 1974) ist von dem finnischen Architekten Into Pyykkö entworfen worden. Den Anlass zum Bau des Hauses lieferte die Zusammenlegung der Kreise Norder- und Süderdithmarschen im Jahr 1970. Das Gebäude umfasst 10 Stockwerke mit 240 Räumen und einer Bürofläche von ca. 4940 qm.
Heide, Stettiner Straße 30
Der alte Speicher befindet sich in der Heider "Rosengasse" zwischen der Fußgängerstraße "Friedrichstraße" und der Museumsinsel "Lüttenheid". In der Rosengasse befinden sich auch zwei gastronomische Betriebe.
Heide, Rosengasse
Das imposante Gebäude befindet sich in der Rosenstraße, hinter dem Marktplatz. Die Schule wurde im Jahre 1904 durch den Heider Architekten Jebens errichtet. Am 04.01.1906 war der feierlich Einzug der Realschule. Ostern 1924 wurde die Schule zum Realgymnasium. 1976 wurde das Gymnasium Rosenstraße in das "Werner-Heisenberg-Gymnasium" umbenannt.
Heide, Rosenstraße