Sporthallen Neubau: Erste Aufträge wurden erteilt – Bauarbeiten sollen Ende April starten

Das umfängliche Vergabeverfahren des Sporthallen-Neubaus steht kurz vor dem Abschluss. Nachdem erste Aufträge für vorbereitende Maßnahmen bereits erteilt wurden, sollen die Bauarbeiten Ende April beginnen.

Mit Spannung wurden zum Jahresende die Ergebnisse des größtenteils EU-weit durchgeführten Vergabeverfahrens für die Errichtung der neuen Sporthallen in Heide-Ost erwartet. Bei dieser Projektgröße ist einem öffentlichen Auftraggeber ein europaweites Vergabeverfahren gesetzlich vorgeschrieben.

Die Ergebnisse dieses komplexen und zeitintensiven Prozesses, den die Stadt Heide über die Vergabeplattform des Landes Schleswig-Holstein durchführen ließ, bilden die vertragliche Grundlage für die Ausführung und Umsetzung der Arbeiten. Somit hat der Verlauf des Vergabeverfahrens großen Einfluss auf die zeitliche und finanzielle Umsetzung des Neubaus.

„Dass wir es in Heide mit einem attraktiven Großprojekt zu tun haben, zeigt die gute Resonanz auf unsere Ausschreibung. Für die allermeisten Gewerke haben wir sowohl in Quantität als auch in Qualität gute Angebote erhalten. Diese bestätigen unsere Baukostenprognose und damit die gute und sorgfältige Arbeit unseres Projektteams“, erläutert Andreas Wojta, Fachbereichsleiter für Bau und Planung bei der Stadt Heide.

„In den letzten 13 Monaten haben unsere Planer nicht nur den Kostenrahmen sondern auch alle Termine und Fristen einhalten können. Derzeit befinden wir uns auf den Tag genau im Zeitplan“, so der Fachbereichsleiter. So sei die Vergabe zweier Gewerke bereits abgeschlossen und die Beauftragung weiterer Arbeiten stehe kurz bevor. Schwierigkeiten bereite aktuell jedoch ein Gewerk, das in einem beschleunigten Verfahren ein weiteres Mal ausgeschrieben werden müsse.

Nach derzeitigem Stand geht die Stadt davon aus, dass die Bauarbeiten Ende April 2018 starten werden – vier Wochen später, als bisher vorgesehen. Gemäß Entscheidung der Heider Ratsversammlung sind für den Sporthallen-Neubau insgesamt 11,7 Millionen Euro inklusive Planungs- und Nebenkosten vorgesehen und beschlossen.

Anders als bei Privatpersonen muss die Stadtverwaltung umfangreiche Vorschriften und Verfahren der Auftragsvergabe einhalten. Grundlage für die Auftragsvergabe ist der seit Anfang 2017 begonnene Planungsprozess des Projektteams aus Projektsteuerung, Architekten und Fachingenieuren. Mitte 2017 hatte die Ratsversammlung die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung gebilligt und die Stadtverwaltung beauftragt, die Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie das öffentliche Vergabeverfahren einzuleiten.

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