Kooperation mit der FHW: Studierende entwickeln Sporthallen-Sanierungskonzept

Studierende der Fachhochschule Westküste haben ein Konzept für die energetische Optimierung einer Heider Sporthalle vorgestellt. Zwei Monate arbeiteten die Studierenden des Studiengangs „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ in enger Abstimmung mit der Stadt an dem Projekt.

Im ersten Schritt wurde zunächst der IST-Zustands des 1982 gebauten Objekts in der Sophie-Dethleffs-Straße erfasst. Die Aufgabenstellung beinhaltete neben einer Prüfung der Gebäudehülle auch eine Untersuchung der Heizungs- und Lüftungstechnik. Zudem nahmen die Studierenden die Beleuchtung der Halle sowie deren Automation unter die Lupe.

Im nächsten Schritt folgten zahlreiche Berechnungen: Heizlasten, Lüftungsverluste, Gas- und Stromverbräuche – all das wurde akribisch erfasst, um daraus Vorschläge für Verbesserungen zu erarbeiten. So konnten die Studierenden verschiedene Modelle präsentieren, welche die erforderlichen Investitionen und die daraus resultierenden Einsparungen vergleichend gegenüberstellen. Als Empfehlung sprachen sie sich unter anderem für eine Erneuerung der Lüftungs- sowie der Heizungsanlage aus.

Die Studierenden übergaben ihre Ergebnisse nun an Vertreter der Stadt. Kay Teckenburg, Energiemanager der Stadt Heide, dankte den Studierenden für ihre umfangreiche Arbeit und stellte in Aussicht, viele Ansatzpunkte in die weiteren Planungen und Maßnahmen zur Umsetzung aufzunehmen. Professor Dr. Gunther Gehlert, Studiengangsleiter an der FH Westküste,  lobte die Studierenden für ihre Leistung. Er machte deutlich, wie wertvoll solche Arbeiten sind, um erlerntes Wissen auf reale Projekte zu übertragen.  Zwischen Hochschule und Stadt besteht bereits Einvernehmen, auch in ähnlichen Projekten zukünftig wieder zusammen zu arbeiten.

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